10 SINNVOLLE PENDLER-BESCHÄFTIGUNGEN

3.12.12


Wer täglich oder auch nur wöchentlich eine längere Strecke mit dem Zug unterwegs ist, sollte sich unbedingt überlegen, die Pendler-Zeit sinnvoll zu nutzen. Denn mal ehrlich, das Facebook-Feed aktualisiert sich doch innerhalb einer Stunde kaum, um für genügend Unterhaltung zu sorgen. Hier also meine 10 Tipps für sinnvollen Zeitnutzung:

  1. Schlafen & sich Verpflegen: die Lieblingsbeschäftigung der meisten Pendler. Wer allerdings nicht wirklich müde ist und nur Tagträumen nachhängt und aus Langeweile statt Hunger ist, tut sich nichts Gutes. Mein Tipp: am Abend, wenn man wirklich müde ist, Schlafen und den Wecker 10 Minuten vor geplanter Ankunft stellt! Frisches Essen & Trinken kauft man besser im Bahnhof als im Zug oder nimmt es gleich von Zuhause mit. Das Essen im Zug langsam geniessen – man hat ja genug Zeit.

  2. Sich Schminken: mache ich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Im Zug habe ich Zeit, muss mich nicht stressen. Es hat aber auch einige Tücken: Eine Zugfahrt ist unruhig, besonders der Lidstrich ist eine kleine Herausforderung (mit Übung zu meistern). Ausserdem muss man in der Öffentlichkeit ungeschminkt bis zum Zug kommen. Bei mir bedeutet dies zehn Minuten Tramfahren, durch einen überfüllten Bahnhof stressen und dann noch einen Platz im Zug finden. Das längere Schlafen ist mir dieses Opfer aber wert. Meistens verbinde ich das Schminken gleich noch mit dem nächsten Punk.

  3. Nachrichten hören. Man kann natürlich auch Musik hören, aber da ich kaum Zeitung lese, ist für mich die Zugfahrt ideal um auf den neusten Stand des Weltgeschehens zu kommen. Am liebsten höre ich die Sendungen HeuteMorgen, oft auch das Echo der Zeit. Überhaupt hat Radio DRS viele interessante Gespräche und Hintergrundsendungen, reinlosen lohnt sich also.

  4. Im Zug kann man endlich stressfrei all seine Termine organisieren; den Arzt wegen einer Konsultation anrufen, der Freundin den Kaffee-Tratsch-Nachmittag bestätigen, den Arbeitsplan des nächsten Monats lesen & erstellen, mögliche Wochenendtrip planen etc. 

  5. Wer seine Pendlerzeit zum Lesen nutzt, tauscht am besten das Klatsch-Heftli gegen ein gutes Buch (hier meine momentanen Bücher) oder ein interessantes Magazin wie die Beilagen der Zeit, des Tages-Anzeigers oder das GEO.

  6. Wer länger unterwegs ist, dem empfehle ich eine leichten Laptop dabei zu haben. Im Word kann man tausend Texte auch ohne (!!!) Internetzugang vorbereiten und diese später mit Copy-Paste für gewünschte Zwecke verwenden. Ich bereite während Zugfahrten gerne Blogposts vor (wie dieser hier), schreibe manchmal auch längere Mails für Kollegen oder widme mich sonstigen kreativen (Schreib-)Ergüssen.

  7. Zum Vorbereiten von Blogposts oder Nacharbeit der Ferien gehört es, Bilder rudimentär zu bearbeiten. Da ich mich mit Bildbearbeitung nur am Rand auskenne, benutze ich kein Grafiktablett oder Ähnliches, es reicht also ein einfacher Laptop. Bilder zu bearbeiten ist eine meiner liebsten Zug-Beschäftigungen!

  8. Ist man müde und will sich lieber passiv beschallen lassen, der schaut am besten eine vorher runtergeladene Dokumentation oder Reportage. Vorteil gegenüber Filme ist nicht nur der Bildungsaspekt sondern auch die Spiellänge. Oft dauern sie nicht länger als eine halbe oder eine ganze Stunde; also perfekt für eine Zugfahrt.

  9. Wer den Computer so wie so schon dabei hat und weder Lust auf Schreiben, Fotos noch Filme hat, kann ich ja einfach mal richtig aufräumen.

  10. Wem das alles zu Gadget-lastig ist, dem habe ich den ultimative Tipp überhaupt: Stricken!! Leider, leider habe ich dazu gar kein Talent und keine Geduld. Sonst hätte ich mir schon lange kuschelige Wintersocken, eine tollen Poncho oder eine süsse Mütze gestickt!
Was sind eure Tipps, Macken beim Pendeln? Ärgert euch was besonders (schreiende Kinder, Dürum-Duft...) oder seid ihr tolerant? Pendelt überhaupt jemand meiner Leser???

5 comments:

  1. Schöne Tipps :-)
    Könnte ich mir auch mal vornehmen, leider hasse ich es wenn ich dann umsteigen muss und dann alles wegpacken muss :-D
    Am liebsten ist mir einmal einsteigen hinsetzen und aussteigen und da sein :-D

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  2. Jaaa, ich bin auch ein Pendlerin, früher jeden Tag vom Bodensee nach Zürich und jetzt nur noch einmal die Woche. Und jaa, ich ärgere mich manchmal schon ab den Leuten. Z.b ab denen, die sich die Nägel im Zug schneiden;) Aber man erlebt auch lustige Dinge im Zug, schöne Begegnungen. Im Zug lese ich oft oder lerne mit Karteikärtchen, die sind sehr handlich. Neuerdings greife ich aber auch oft zum Laptop....
    Schöner Beitrag!
    Liebste Grüse

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  3. ich fahre fast jedes wochenende von kärnten nach wien und verbringe also 8 stunden im zug. da schlafe ich oft oder schau mir eine dvd an :)

    lg
    svetlana

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  4. schöne Tipps :)
    Leider nichts für mich - meine Beschäftigung beim Zugfahren: mich stark konzetrieren, dass ich nicht reinkotze...
    weshalb ich auch das auto bevorzuge, dort beschränken sich meine beschäftigungen auf fahren, musik hören, singen und essen :)

    http://www.wishmasterin.ch

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